Kate - die neue Traumprinzessin
Der Anfang
Es war 2002, als Catherine "Kate" Elizabeth Middleton während ihres Studiums an der schottischen Universität St. Andrew's ihren jetzigen Ehemann Prinz William kennen lernte. Damals nahm sie als Model an einer Wohltätigkeitsmodenschau teil und präsentierte ein teilweise durchsichtiges Kleid. Wie es heißt, erregte sie damit Prinz Williams Aufmerksamkeit. Sie wurden Freunde, und sie wurden mehr als das, und bald schon erschienen sie in den Zeitungen und Zeitschriften, und Kate begeisterte die Leserschaft mit ihrer Schönheit und ihrem Sinn für Stil und Mode. Schon bald wurde sie als Fashion-Ikone gefeiert und fand sich auf immer mehr Best-Dressed-Listen. Doch es vergingen noch einige Jahre, bis aus der bürgerlichen Kate Middleton Catherine, die Herzogin von Cambridge (Duchess of Cambridge) wurde, und sie ihrem William am 29. April 2011 in der Londoner Westminster Abbey das Jawort gab - und damit auch ein Mitglied des britischen Königshauses wurde. Lange Zeit hatte sie auf diesem Moment warten müssen - rund neun Jahre, während der die englische Presse sie sogar mit dem wenig schmeichelhaften Spitznamen "Waity Katie" ("die Wartende Katie") bedachte.
Aus der Traum?
Zwischendurch hatte es sogar danach ausgesehen, als ob es niemals dazu kommen würde: Im April 2007 brachte die Presse die Meldung, dass Kate und William sich getrennt hätten - zur Riesenenttäuschung vieler Briten, für die die beiden längst schon so etwas wie ein Traumpaar geworden waren. Bei solch einer Trennung ließen natürlich auch Spekulationen über die möglichen Gründe nicht lange auf sich warten: War Kate das Warten einfach Leid geworden? Hatte sie zu viel erwartet? Wollte William sich einfach noch nicht binden? Machte Kate der Druck zu schaffen? Immerhin hatte sie während ihrer bisherigen mehrjährigen Beziehung zu Prinz William, der immerhin Nummer Drei der britischen Thronfolge ist, schon mehr als einmal ihre negativen Erfahrungen mit der Regenbogenpresse gemacht. Genaueres weiß man nicht. Ein Sprecher von Seiten der Königlichen Familie erklärte nur knapp, man würde sich nicht über das Privatleben des Prinzen auslassen.
Dann geschah etwas gewissermaßen Unerwartetes: Die Briten, die ja von ihren skandalumwitterten Royals schon so Einiges gewohnt waren, sahen bald darauf eine schöne, lächelnde Kate, die sich offenbar weder hängen lassen, noch sich irgendwelche abfälligen Kommentare über ihren prinzlichen Ex-Freund entlocken lassen mochte. Der Anstand, die Diskretion und die Klasse, mit der sie die Situation meisterte, brachten ihr einmal mehr Sympathiepunkte in der Bevölkerung ein - und wahrscheinlich auch im Palast. Sympathie (zumindest das) schienen auch sie und William weiterhin füreinander übrig zu haben, denn es hieß, man wolle "Freunde bleiben". Doch wie schon einmal zuvor wurde aus der Freundschaft wieder mehr, und nach wenigen Monaten galten beide bereits wieder als Liebespaar und - nun konnten die Wetten darauf ja wieder steigen - bei vielen auch als zukünftiges Brautpaar.
Vom Traum zur Traumhochzeit
Dann, im Oktober 2010, begleitete Kate William auf eine Reise nach Kenia, und wie die Öffentlichkeit später erfuhr, war es dort, dass der Prinz seiner Freundin endlich - endlich! - den Heiratsantrag machte. Am 16. November 2010 wurde offiziell die Verlobung bekannt gegeben - und alle Kate- und William-Fans konnten erleichtert aufatmen - spätestens am 29. April 2011, als das Land, die Bevölkerung, das Königshaus und - natürlich - Kate und William ihre Traumhochzeit bekamen. Millionen von Menschen, live vor Ort oder zu Hause an den Bildschirmen, verfolgten das Ereignis, schließlich wurde es als echtes Medienspektakel geplant: Riesige Kronleuchter wurden aufgehangen, sogar lebensgroße Schwibbogen wurden konstruiert, und die musikalische Untermahlung von berühmten Dirigenten geleitet. Man ist ja schnell bei der Hand mit dem Begriff einer "Märchenhochzeit" - aber möglicherweise ist es ja genau das, was die Monarchie gebraucht hat: Ein wahr gewordenes Märchen. Eins von denen mit Happy End!
Die Königin machte William noch am Morgen der Hochzeit zum Duke (Herzog) of Cambridge. Und so wurde aus Kate Middleton "Ihre Königliche Hoheit, die Herzogin von Cambridge". Eine Frau auf dem Weg zur Traumprinzessin!